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Kostbarer Kaschmir – Kurze Einführung in Kaschmir
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Kostbarer Kaschmir – Kurze Einführung in Kaschmir

19.06.2021


Kaschmir ist eine feine Unterwolle, die unter dem groben Deckhaar von Ziegen wächst. Sie wächst im Winter zum Schutz vor der Kälte und wird im Frühling abgeworfen. Kaschmir gilt als seltene und wertvolle Tierfaser. Dies liegt nicht nur an seiner geringen Menge (nur 0,2 % der weltweiten Tierfaserproduktion), sondern vor allem an seiner herausragenden Qualität und seinen besonderen Eigenschaften. Kaschmir wird nach Gramm gehandelt und gilt als „Juwel unter den Fasern“ oder „Königin der Fasern“. Derzeit gibt es kein vergleichbares Textilmaterial, weshalb Kaschmir auch als „weiches Gold“ bezeichnet wird. Etwa 60–70 % des weltweiten Kaschmirs stammen aus China, dessen Qualität auch die anderer Länder übertrifft.


Da Kaschmir in Asien historisch gesehen ein wichtiges Vertriebszentrum für Kaschmir in Europa war, ist es international üblich, Kaschmir als „Kaschmirkaschmir“ zu bezeichnen. Chinesen nennen ihn üblicherweise „Cesme“, abgeleitet vom gleichnamigen Wort.


Kaschmir wird hauptsächlich in China, Iran, Afghanistan, Indien, der Mongolei und der Türkei produziert. Als weltweit größter Produzent und Exporteur deckt China über 75 % der globalen Kaschmirproduktion ab. Zu den wichtigsten Anbaugebieten zählen die Innere Mongolei, Liaoning, Shaanxi, Gansu, Shanxi, Ningxia, Tibet, Qinhai und weitere. Die Innere Mongolei ist das größte Anbaugebiet für hochwertigen Kaschmir in China und trägt über 60 % zur Gesamtproduktion des Landes bei.